

Marc Ummel tut alles, um den Ruf der Schweizer Goldraffinerien zu schädigen. Dabei schädigt er in erster Linie den Ruf von Swissaid. Denn eigentlich hat diese Entwicklungshilfsorganisation, die vom Deza und mit Steuerfranken unterstützt wird, überhaupt nichts mit Gold in irgendwelcher Form zu tun.
Aber Ummel und Swissaid haben hier ein Thema entdeckt, mit dem man viel mehr Aufmerksamkeit erzielen kann als mit der Meldung, dass Swissaid in Niger doch tatsächlich elf Toiletten in Schulhäuser eingebaut hat. Also meldet sich Ummel jedes Mal zu Wort, wenn es mal wieder um das Thema Gold und seine Herkunft geht.
Vor einem nicht sonderlich fachkundigen Publikum, unterstützt von ebenso wenig fachkundigen Journalisten, schwärzt Ummel mit üblen Vermutungen und faktenfreien Behauptungen insbesondere eine Schweizer Raffinerie an. Die wohlgemerkt noch nie jemals in Konflikt mit Schweizer Gesetzen geriet.
Aber ein demagogisch geschickter Anschlag sieht dann so aus (aus einem aktuellen Artikel von CH Media):
«Marc Ummel hätte sich ein klareres Bekenntnis gewünscht. «Heute wird oft nur der erste Lieferant in der Kette aus der Schweiz zurückverfolgt und genauer geprüft», sagt er. Das berge ein erhebliches Risiko, sei aber nach heutigem Gesetz ausreichend.
Diese Schwachstelle lässt sich exemplarisch an einem Goldimport aus den Vereinigten Arabischen Emiraten illustrieren. Das Land ist eine Drehscheibe für Gold aus zweifelhaften Quellen. Im Jahr 2020 kaufte die Tessiner Raffinerie Valcambi Goldbarren beim britischen Unternehmen Trust One Financial Services. Dieses wiederum hatte das Edelmetall von MTM Gold aus Dubai bezogen. Diese Firma steht im Verdacht der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung.
Die Edelmetallkontrolle wies Valcambi in einem Brief darauf hin und riet, «die Prüfungen über ihren direkten Kunden hinaus auszuweiten». Gleichzeitig anerkannte die Behörde, dass die Abklärungen der Raffinerie den heutigen Sorgfaltspflichten entsprächen. Der Fall zeigt: Die Edelmetallkontrolle besitzt bisher nur bescheidene Druckmittel, um saubere Goldgeschäfte bis zur Quelle einzufordern.»
Nein, der Fall zeigt, wie unsauber und unsachlich Ummel informiert. «Steht im Verdacht der Terrorfinanzierung», das hört sich schrecklich an, ist aber in Wirklichkeit nur heisse Luft. Denn dass irgendwer irgendwas verdächtigt, das heisst erst mal überhaupt nichts. Wenn man keine Geschäfte mehr mit Partnern machen dürfte, die wegen irgend etwas unter Verdacht stehen, käme jeglicher Handel zum Erliegen. Aber das interessiert Ummel nicht, sein Gehalt hat er, dank des Schweizer Steuerzahlers, auf sicher.
Dass solche potenziell rufschädigende Aussagen von Schweizer Medien einfach ungeprüft kolportiert werden, dass die angeschwärzte Firma nicht mal Gelegenheit gegeben wurde, sich dagegen zur Wehr zu setzen, das alles ist ein weiterer Ausdruck davon, dass es um den Schweizer Journalismus schon lange nicht mehr zum besten bestellt ist.
Es ist eigentlich unglaublich, wie verantwortungslos und haftungsfrei hier seriöse Schweizer Firmen angerempelt werden können, die sich noch nie etwas zu Schulden kommen liessen, gute Steuerzahler und Arbeitgeber sind – und sich gefallen lassen müssen, so mit Dreck beworfen zu werden.